Kann ein kostenloses Bestellprogramm wirklich kostenlos sein?
Lizenz, Gebühr pro Gerät, gesperrte Module … Wir haben die „Kostenlos"-Behauptungen des Marktes Posten für Posten untersucht und die 6 Fragen herausgearbeitet.
are8 Content-TeamWir schreiben mit Daten aus der Praxis
Zusammenfassung
✓Wenn die Grenze des Kostenlosen nicht schriftlich steht, ist es nicht kostenlos: welches Modul, wie viele Geräte, wie viele Nutzer?✓Die häufigsten versteckten Posten: Gebühr pro Gerät, gesperrtes Kernmodul, Einrichtungs- und Schulungskosten, Datenexport.✓Voraussetzung für ein nachhaltiges Gratismodell ist, dass die Einnahmen aus einem anderen und transparenten Posten kommen.
Warum gibt es so viel „Kostenlos"?
Die Kostenlos-Behauptung hat sich im Markt für Restaurantsoftware verbreitet. Das hat einen einfachen Grund: Die Software selbst ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Eine Bestellung aufnehmen, einen Tisch öffnen, einen Bon drucken — das ist Standard. Der Wettbewerb wird über den Preis geführt, und „kostenlos" ist die stärkste Botschaft.
Doch was genau kostenlos ist, bleibt meist undefiniert. Ein Programm kann kostenlos sein, aber nur auf einem Gerät; oder auf allen Geräten, aber mit nur einem Nutzer; oder alles offen, jedoch die Berichte nur im kostenpflichtigen Paket.
Sechs Fragen, die man stellen sollte
Bei der Bewertung eines Angebots beendet es die meisten Überraschungen von vornherein, diese sechs Fragen schriftlich zu stellen.
Auf wie vielen Geräten kostenlos? Werden Tablet, Terminal und Kiosk jeweils separat berechnet?Wie viele Nutzer kann ich anlegen? Fällt eine Gebühr an, wenn die Zahl der Kellner steigt?Welche Module sind im kostenlosen Paket? Sind Küchenbildschirm, QR-Menü, Tagesabschluss und Berichte enthalten?Sind Einrichtung, Menüeingabe und Schulung kostenpflichtig? Wer macht sie?Wie wird der Support geleistet? Welcher Kanal ist im kostenlosen Paket offen?Gehören die Daten mir? Kann ich sie jederzeit exportieren?
Die Voraussetzung für nachhaltiges Kostenlos
Ein kostenloses Produkt hält nur, wenn die Einnahmen des Anbieters aus einem anderen und transparenten Posten kommen. Andernfalls wird das Modell entweder mit Werbung oder nach einiger Zeit mit Preisen korrigiert — was bedeutet, dass der Betrieb von den Wechselkosten eingeholt wird.
Deshalb sollte die richtige Frage nicht „ist es kostenlos?" lauten, sondern „wie verdient dieses Unternehmen Geld?". Ist die Antwort klar und schriftlich, ist kostenlos nachhaltig; ist sie vage, nicht.
Die richtige Frage lautet nicht „ist es kostenlos?", sondern „wie verdient dieses Unternehmen Geld?"
53 %
Anteil der Betreiber, die 2026 POS-Investitionen als Priorität markieren; ein Jahr zuvor waren es 40 %
28–33 %
Anteil des Umsatzes, der in die Personalkosten fließt — feste Softwarekosten kommen zu diesem Druck hinzu
So sieht es bei are8 aus
Bei are8 steht die Grenze in einer einzigen Zeile: are8 POS und are8 Table Kernfunktionen sind lebenslang kostenlos mit unbegrenzten Geräten und Nutzern; auch der KI-gestützte Kundensupport ist kostenlos. Unsere Einnahmen stammen aus der are8-OS-Einrichtung, der are8-EF-Plattformgebühr und dem optionalen Professional-Support-Paket.