Warum funktioniert ein PDF-Menü nicht?
Viele Betriebe veröffentlichen das QR-Menü als gescannte Version der gedruckten Karte. Das zwingt den Gast zum Heranzoomen und Scrollen, drängt ihn, eine Kategorie zu suchen, und lässt ihn in den ersten 10 Sekunden unentschlossen. Der einzige Vorteil eines digitalen Menüs — Reihenfolge und Präsentation kontrollieren zu können — bleibt ungenutzt.
Vier Anpassungen, die den Warenkorb vergrößern
Die folgenden vier lassen sich anwenden, ohne das Menü von Grund auf neu zu schreiben.
Preisdarstellung
Trennen Sie den Preis nicht vom Bild und vom Namen; Produkt und Preis sollten im Kopf des Gastes gleichzeitig entstehen. Das teuerste Produkt allein ganz oben in einer Kategorie zu platzieren, erzeugt einen Ankereffekt, der die darunterliegenden Produkte angemessen erscheinen lässt — doch wenn diese Taktik übertrieben wird, verwandelt sie sich in einen Vertrauensverlust.
Die eigentliche Stärke eines digitalen Menüs liegt nicht im Preis, sondern in der Reihenfolge.
Ändern Sie nichts ohne Messung
Messen Sie jede Anpassung einzeln und über zwei Wochen: durchschnittlicher Warenkorb, kategoriebezogener Verkaufsanteil und das am häufigsten hinzugefügte zweite Produkt. Wenn Sie drei Änderungen gleichzeitig vornehmen, wissen Sie nicht, was gewirkt hat.
Diese Messung ergibt sich aus den POS-Berichten; ein separates Analysewerkzeug ist nicht nötig.